Googles KI-Prinzipien: Von „Tue kein Böses“ zum militärisch-industriellen Komplex?

2025-02-20
Googles KI-Prinzipien: Von „Tue kein Böses“ zum militärisch-industriellen Komplex?

Googles Abschied von seinem alten Motto „Tue kein Böses“ geht weiter, da seine Verflechtung mit dem militärisch-industriellen Komplex zunimmt. Das Unternehmen hat vier wichtige Punkte aus seinen KI-Prinzipien entfernt: keine Beteiligung an Waffen, Überwachung, Technologien, die Schaden anrichten, oder solche, die gegen internationales Recht und Menschenrechte verstoßen. Stattdessen betont es, dass Demokratien die KI-Entwicklung leiten und Unternehmen mit Regierungen zusammenarbeiten sollten, um „KI zu schaffen, die Menschen schützt, globales Wachstum fördert und die nationale Sicherheit unterstützt“. Dies deutet auf eine mögliche Beteiligung an KI-Waffensystemen und Überwachung unter Nutzung seiner enormen Rechenleistung hin. Diese Entscheidung, nach Kritik von EFF und Menschenrechtsgruppen, insbesondere im Zusammenhang mit Project Nimbus (das dem israelischen Staat fortschrittliche Technologie bereitstellt), wirft schwerwiegende ethische Bedenken auf. Googles Priorisierung von Profit gegenüber Menschenrechten, angetrieben von lukrativen Verteidigungsaufträgen, ist offensichtlich. Das Potenzial von KI-gestützten autonomen Waffensystemen, Zielsoftware und Geheimdienst-Analyse stellt erhebliche Bedrohungen für Einzelpersonen dar.