Das antarktische Ozonloch schließt sich: Ein Beweis, dass wir Umweltprobleme lösen können
Eine neue vom MIT geleitete Studie bestätigt, dass sich die antarktische Ozonschicht dank der weltweiten Bemühungen zur Reduzierung ozonschädigender Substanzen erholt. Es ist die erste Studie, die quantitativ und mit hoher Sicherheit nachweist, dass diese Erholung hauptsächlich auf die Emissionsreduzierung und nicht auf natürliche Variabilität zurückzuführen ist. Mittels einer "Fingerprinting"-Methode, die Simulationen und Satellitenbeobachtungen vergleicht, identifizierten die Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen Emissionsreduzierung und Ozonschichtrückbildung. Um 2035 könnte sich das Ozonloch in manchen Jahren sogar vollständig schließen, was einen überzeugenden Beweis dafür liefert, dass wir Umweltprobleme lösen können.