Forschungsfinanzierungs-Kürzungen in den USA zwingen Wissenschaftler zum Auslandsaufenthalt
Massive Kürzungen der Forschungsfinanzierung in den USA und die Einstellung staatlich geförderter wissenschaftlicher Projekte unter der Trump-Regierung haben für viele US-Wissenschaftler eine Krise ausgelöst. Eine Umfrage von Nature ergab, dass über 1200 Wissenschaftler erwägen, die USA zu verlassen, wobei Europa und Kanada die wichtigsten Ziele sind. Besonders betroffen sind Wissenschaftler am Anfang ihrer Karriere, viele Doktoranden und Postdocs suchen nach Möglichkeiten im Ausland. Finanzierungslücken, Massenentlassungen und Einschränkungen der akademischen Freiheit haben Unsicherheit geschaffen und Wissenschaftler gezwungen, anderswo nach Möglichkeiten zu suchen, was einen erheblichen Schlag für den wissenschaftlichen Fortschritt in den USA darstellt.