Britisches Fusionsunternehmen First Light Fusion ändert Strategie: Reaktorpläne aufgegeben, Technologielizenzierung stattdessen
Das britische Fusionsunternehmen First Light Fusion hat nach dem Abbruch der Pläne zum Bau seines ersten Reaktors aufgrund von Finanzierungsproblemen einen Wertverlust von 60 % erlitten. Die „Projektilfusions“-Technologie des Unternehmens, bei der ein Projektil auf eine Brennstoffzelle geschossen wird, erwies sich als zu teuer für die Entwicklung eines Kraftwerks. Stattdessen wird First Light nun seine „Verstärker“-Technologie, die Fusionsreaktionen verstärkt, an andere Kernenergieunternehmen lizenzieren. Dieser Strategiewechsel zielt auf ein kapitaleffizienteres Modell und eine schnellere Umsatzgenerierung ab. Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden Konkurrenz durch Chinas Fortschritte in der Fusionstechnologie und unterstreicht die Herausforderungen bei der Kommerzialisierung dieser vielversprechenden, aber komplexen Energiequelle.