Die ‚Anreiz‘-Ausrede: Warum die Schuld am schlechten wissenschaftlichen Arbeiten dem System zuzuschieben nicht ausreicht
Dieser Artikel kritisiert die gängige Praxis in der Wissenschaft, schlechte wissenschaftliche Praxis auf ‚Anreize‘ zurückzuführen. Der Autor argumentiert, dass Wissenschaftler oft ‚Anreize‘ als Ausrede verwenden, um die Verantwortung für Handlungen wie p-Hacking und selektives Berichten zu vermeiden. Neun Argumente werden gegen diese Rechtfertigung vorgebracht, die hervorheben, wie sie jedes Verhalten entschuldigt, moralische und langfristige Verantwortlichkeiten ignoriert und letztendlich das System nicht verändert, sondern das Problem möglicherweise sogar verschlimmert. Der Artikel endet mit einem Aufruf an Wissenschaftler, Verantwortung zu übernehmen und eine langfristige Perspektive einzunehmen, anstatt wissenschaftliche Integrität für persönlichen Gewinn zu opfern.