Der überraschend geringe Einfluss von KI-Chatbots auf den Arbeitsmarkt
Eine aktuelle Studie in Dänemark, die 25.000 Arbeitnehmer in 11 Berufen untersuchte, zeigt, dass KI-Chatbots wie ChatGPT nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf Löhne und Beschäftigung hatten. Obwohl viele Berufe (Buchhalter, Journalisten, Softwareentwickler usw.) als anfällig für Störungen durch KI gelten, zeigt die Forschung, dass die Einführung von Chatbots die Einnahmen oder Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nicht signifikant verändert hat. Während die Investitionen von Unternehmen in KI die Einführung von KI-Tools vorangetrieben und den Nutzern Zeitersparnisse von 64 bis 90 % gebracht haben, war der Einfluss auf die Arbeitsqualität und -zufriedenheit gemischt. KI hat neue Aufgaben geschaffen, die einige Zeitersparnisse ausgeglichen haben; beispielsweise verbringen Lehrer jetzt Zeit damit, KI-generierte Täuschungen aufzudecken. Die Forscher führen die geringeren als erwarteten wirtschaftlichen Gewinne darauf zurück, dass nicht alle Aufgaben vollständig automatisierbar sind und Unternehmen noch herausfinden, wie sie diese Tools am besten nutzen können. Nur ein kleiner Teil der Produktivitätssteigerungen führt zu höheren Löhnen für die Arbeitnehmer. Die Studie legt nahe, dass Behauptungen über einen transformativen Einfluss von KI den im realen Arbeitsmarkt beobachteten minimalen wirtschaftlichen Effekt zwei Jahre nach der Einführung von Chatbots berücksichtigen müssen.