Indisches Gericht ordnet Sperrung von ProtonMail nach Deepfake- und Bombendrohungen an
Das High Court of Karnataka in Indien hat die indische Regierung angewiesen, den E-Mail-Dienst ProtonMail zu sperren. Ein Unternehmen behauptete, seine Mitarbeiter seien mit obszönen Nachrichten und KI-generierten Deepfakes belästigt worden, die über ProtonMail verschickt wurden, und argumentierte, dass die Server des Dienstes sich außerhalb Indiens befinden und daher außerhalb seiner Gerichtsbarkeit liegen. Obwohl die indische Regierung vorschlug, internationale Rechtshilfe in Anspruch zu nehmen, um Informationen zu erhalten, betrachtete das Gericht ProtonMail als Bedrohung für die nationale Sicherheit und ordnete seine Sperrung an, es sei denn, es kooperiert mit den Ermittlungen. Der Fall löst eine Debatte über Datenhoheit, Cybersicherheit und Meinungsfreiheit aus.