Schrödingers Katze: Ein Gedankenexperiment, das die Wissenschaft weiterhin beschäftigt

2025-05-01
Schrödingers Katze: Ein Gedankenexperiment, das die Wissenschaft weiterhin beschäftigt

1935 stellte Erwin Schrödinger das berühmte Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ vor, bei dem eine Katze gleichzeitig lebendig und tot ist, um die Interpretationsprobleme der Quantenmechanik zu satirisieren. Dieser Artikel verfolgt den Weg dieses Experiments von einem obskuren physikalischen Argument zu seiner Verbreitung in der Popkultur und seiner Anregung zu weitreichenden philosophischen Überlegungen. Schrödingers Katze sollte nicht die Realität beschreiben, sondern das Paradox der „Superposition“ in der Quantenmechanik aufzeigen: Der Zustand eines Mikroobjekts ist vor der Beobachtung unbestimmt, und nur die Beobachtung lässt ihn in einen bestimmten Zustand „kollabieren“. Der Artikel untersucht die Ansichten verschiedener Physiker, darunter die Kopenhagener Interpretation und die Viele-Welten-Interpretation, und führt die Popularität von Schrödingers Katze letztendlich auf ihre Anregung zu Reflexionen über menschliche Entscheidungen und das Schicksal sowie auf die Öffnung des imaginären Raums paralleler Universen zurück.

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