Warum ich einmal Clojure geschrieben habe
Der Autor hat fünf Jahre lang professionell Clojure verwendet, zunächst mit Begeisterung, später mit Abneigung – aus demselben Grund: Langeweile. Er konnte sich nicht dazu bringen, generischen Enterprise-Code für seelenlose Konzerne zu schreiben, aber er konnte es, wenn es Spaß machte. Clojure, Go, Rust, Zig und andere neue Technologien halfen, das Interesse aufrechtzuerhalten. Der Autor vermutet, dass die Entstehung von Clojure und seine hohe Akzeptanz im Fintech-Bereich auf die Langeweile hochintelligenter Ingenieure zurückzuführen ist. Gut bezahlte Jobs erfordern hochintelligente Ingenieure, aber diese langweilen sich schnell und brauchen intellektuelle Stimulation. Das Schreiben von Enterprise-Code ist relativ langweilig, daher erlauben Fintechs es den Ingenieuren, „Spielzeuge“ in den Codebase einzubauen, um die Fluktuation zu senken.