Proton und NymVPN drohen mit Abzug aus der Schweiz wegen umstrittenen Überwachungsgesetzes

2025-05-17
Proton und NymVPN drohen mit Abzug aus der Schweiz wegen umstrittenen Überwachungsgesetzes

Ein in der Schweiz vorgeschlagener Überwachungsgesetzentwurf, der von VPNs und Messaging-Apps die Speicherung von Benutzerdaten verlangt, hat bei Unternehmen wie Proton und NymVPN Empörung ausgelöst. Proton-CEO Andy Yen bezeichnete die Änderung als schwere Verletzung der Privatsphäre, die mit den Gesetzen der EU und der USA unvereinbar sei. Er erklärte, dass Proton die Schweiz verlassen würde, wenn das Gesetz verabschiedet würde. NymVPN schloss sich dieser Meinung an. Obwohl der Gesetzentwurf auf Widerstand von verschiedenen politischen Parteien und Kantonen stößt, die das Recht auf digitale Integrität betonen, ist das Ergebnis ungewiss. Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes bei der Cybersicherheitsgesetzgebung, der die Privatsphäre respektiert.

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