Peter Thiels Fehlinterpretation von René Girard: Ein machiavellistisches Spiel um die Macht?

2025-05-25

Dieser Artikel untersucht die selektive Interpretation der mimetischen Theorie des französischen Philosophen René Girard durch den Milliardär Peter Thiel und deren politische Implikationen. Thiel nutzt Girards Konzepte von mimetischem Begehren, Rivalität und Sündenbock, um die liberale Demokratie zu kritisieren und eine starke Führung zu befürworten. Der Autor deckt Thiels Fehlinterpretation von Girard auf und zeigt, wie sich diese Verzerrung bei dessen Schützling J.D. Vance manifestiert, was zur Marginalisierung vulnerabler Gruppen und einer möglichen Untergrabung demokratischer Institutionen führt. Im Mittelpunkt der Analyse steht Thiels provokativer Essay von 2004, „Der straussische Moment“, der sein Engagement mit Schmitt, Strauss und Spengler und seine Vision einer postliberalen Zukunft offenbart. Der Artikel schliesst mit der Hervorhebung der Gefahren, die in Thiels Instrumentalisierung von Girards Ideen und seinen ehrgeizigen politischen Zielen liegen.

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