Silicon Valley Elite setzen auf Embryo-Gentests: Vorhersage von Krankheitsrisiken sorgt für Kontroversen
In den letzten fünf Jahren haben Technologie-Größen wie Anne Wojcicki, Sam Altman und andere Millionen in Direct-to-Consumer-Startups für polygene Tests wie Orchid, Nucleus und Genomic Prediction investiert, was zu Kontroversen führt. Für einige tausend Dollar untersuchen diese Unternehmen Embryonen, analysieren die DNA und schätzen das Risiko, Krankheiten wie Sucht und Fettleibigkeit zu entwickeln, und prognostizieren sogar den IQ. Im Gegensatz zu Tests für Einzelgenkrankheiten konzentrieren sich diese Dienste auf polygene Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und entzündliche Darmerkrankungen und liefern Eltern Online-Berichte, die das genetische Risiko jedes Embryos bewerten. Diese Praxis ist zwar bei den Eliten des Silicon Valley beliebt, stößt aber auf weit verbreiteten wissenschaftlichen Skeptizismus.