Discorde's Balanceakt: Monetarisierung vs. Benutzererfahrung
Discord-Mitgründer und CTO Stanislav Vishnevskiy räumt die ständige Gefahr der „Enshittification“ der Plattform ein. Angesichts eines bevorstehenden Börsengangs und des jüngsten Ausscheidens von Mitgründer Jason Citron befürchten viele Nutzer, dass die Entwicklung von Discord die einzigartige Community-Atmosphäre beeinträchtigen wird. Vishnevskiy bestätigt diese Bedenken und erklärt, dass die Vermeidung von „Enshittification“ – die Balance zwischen Rentabilität und Benutzererfahrung – ein ständiges Thema interner Diskussionen ist. Frühere Projekte wie ein Spiele-Shop und Web3-Integrationen haben die Erwartungen der Nutzer nicht erfüllt. Discord konzentriert sich jetzt auf sein Nitro-Abo und erkundet neue Einnahmemodelle mit dem Orbs-Währungssystem, das Nutzer belohnt. Gleichzeitig priorisiert das Unternehmen die Leistung und Benutzerfreundlichkeit der App und geht vorsichtig mit KI-Technologien um. Zukünftige Pläne umfassen die Unterstützung von Spieleentwicklern und ein langfristiges Engagement für Benutzererfahrung und Unternehmenswerte. Die Herausforderung besteht darin, zwischen diesen konträren Kräften zu navigieren und gleichzeitig der eigenen Identität treu zu bleiben.