Die explodierenden Kosten der Invalidität in Amerika: Ein verstecktes Sozialsystem?
In den letzten drei Jahrzehnten ist die Zahl der Amerikaner, die Invaliditätsleistungen beziehen, in die Höhe geschnellt – ein Trend, der im Widerspruch zu medizinischen Fortschritten und Antidiskriminierungsgesetzen steht. Dieser Artikel untersucht die Gründe für diesen Anstieg, beginnend mit einer Fallstudie im Hale County, Alabama, die die Mehrdeutigkeit der Definition von Invalidität und die Rolle der Ärzte aufdeckt. Der Autor argumentiert, dass in einigen Gebieten die Invaliditätseinschätzungen zu einem de-facto-Sozialleistungsprogramm geworden sind, insbesondere für Arbeitslose ohne ausreichende Bildung und berufliche Fähigkeiten. Der Artikel untersucht, wie Werksschließungen dazu geführt haben, dass Arbeitnehmer Invaliditätsleistungen beziehen, und wie ein privates Unternehmen die Verlagerung von Sozialhilfeempfängern in das Invaliditätssystem erleichtert. Letztendlich weist der Artikel auf das Fehlen eines umfassenden Plans hin, um mit der wachsenden Zahl von Menschen mit Behinderungen und den exorbitanten Kosten umzugehen, wobei das Invaliditätssystem als teure Standardlösung hervorgehoben wird, die die Nachhaltigkeit der Sozialversicherung gefährdet.