Zeit als Objekt: Die Assemblierungstheorie definiert die Natur der Zeit neu
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansichten postuliert die Assemblierungstheorie von Sara Walker und Lee Cronin, dass Zeit keine Illusion oder Kulisse ist, sondern ein messbares physikalisches Objekt mit Größe und unidirektionalem Fluss. Diese Theorie, die Parallelen zur Darwin'schen natürlichen Selektion zieht, quantifiziert die Selektion, indem sie die Zeit zu einer Eigenschaft von Objekten macht, die nur durch Evolution entstehen. Leben, so argumentiert sie, entsteht, wenn das Universum aus einem riesigen Raum von Möglichkeiten auswählt. Die Assemblierungstheorie dient als universelles System zur Lebenserkennung und misst die Assemblierungsindizes und Kopienzahlen von Molekülen. Die Theorie erklärt die Existenz komplexer Objekte wie Computer und LLMs, indem sie postuliert, dass die Zeit selbst, materialisiert durch Assemblierungsprozesse, die grundlegende Substanz ist, aus der sie bestehen. Diese revolutionäre Perspektive hat bedeutende Auswirkungen auf unser Verständnis des Ursprungs des Lebens und der Entwicklung des Universums.