Bulgariens umstrittene Euro-Einführung: Eine eingehende Analyse
Bulgarien, ein Balkanland mit 6,4 Millionen Einwohnern, wird am 1. Januar 2024 den Euro einführen und seine Landeswährung Lew ersetzen. Diese Entscheidung ist umstritten. Befürworter betonen potenzielle Vorteile wie niedrigere Zinssätze und einen gesteigerten Handel innerhalb der Eurozone, während Gegner Bedenken hinsichtlich Inflation und Verlust der Währungssouveränität äußern. Trotz der Kopplung des Lew an den Euro seit 1999 und niedriger Schuldenstände steht Bulgarien vor Herausforderungen im Zusammenhang mit Korruption und Geldwäsche. Obwohl die Europäische Kommission und die EZB Bulgariens Beitritt genehmigt haben, bleibt die öffentliche Meinung gespalten, wobei eine erhebliche Opposition durch Desinformation und Misstrauen in die Institutionen geschürt wird.