Meta muss 5.000 € wegen Tracking-Pixeln zahlen – Massenverfahren drohen
Ein deutsches Gericht verurteilte Meta zur Zahlung von 5.000 € an einen Nutzer wegen des Einbettens von Tracking-Pixeln auf Websites Dritter ohne Zustimmung, was gegen die DSGVO verstößt. Dieses Urteil schafft einen Präzedenzfall und könnte zu Massenverfahren gegen Meta führen. Das Gericht erklärte, dass Einzelpersonen keinen individuellen Schaden nachweisen müssen, um zu klagen. Metas Vorgehen, Tracking-Technologie zur Profilerstellung von Nutzern und zur Erzielung von Milliardengewinnen zu nutzen, wurde als massive Verletzung des europäischen Datenschutzrechts eingestuft. Experten warnen vor erheblichen Auswirkungen dieser Entscheidung auf Websites und Apps, die ähnliche Tracking-Technologien verwenden, da Sammelklagen eine ernsthafte finanzielle und operative Bedrohung für Meta darstellen könnten.