Globaler Geburtenrückgang: Schlimmer als von der UN vorhergesagt
Die Prognosen der UN zum weltweiten Bevölkerungswachstum sind zu optimistisch; der tatsächliche Rückgang der Geburtenraten ist viel stärker als erwartet. Viele Länder, darunter auch einige Länder mit mittlerem Einkommen, weisen Geburtenraten auf, die weit unter denen der reichen Länder liegen und der traditionellen Modernisierungsgeschichte widersprechen. Beispielsweise lag die Geburtenrate Kolumbiens im Jahr 2024 bei nur 445.000, deutlich weniger als von der UN vorhergesagt. Dieser Abwärtstrend stellt eine ernsthafte Bedrohung für das Wirtschaftswachstum und die Rentenperspektiven dar, da immer weniger junge Menschen eine wachsende ältere Bevölkerung unterstützen müssen. Japan dient als warnendes Beispiel, dessen niedrige Geburtenrate zu einem langsameren Wirtschaftswachstum geführt hat. Wenn die weltweite Geburtenrate weiter sinkt, wird die Weltwirtschaft mit immensen Herausforderungen konfrontiert sein.