GPLv2 Installationsrechte: Eine historische Klarstellung und ein andauernder Streit
Dieser Artikel widerlegt das Missverständnis, dass die GPLv2 das Recht der Benutzer nicht schützt, modifizierte Software neu zu installieren. Der Autor beschreibt detailliert, wie die FSF (Free Software Foundation) im Jahr 2003 mit einer GPL-Verletzung durch TiVo umgegangen ist, und klärt die Bedeutung von "Skripten zur Steuerung der Kompilierung und Installation der ausführbaren Datei" in der GPLv2. Er argumentiert, dass die FSF und Conservancy seit langem die Auffassung vertreten, dass die GPLv2 die Bereitstellung der Informationen erfordert, die zum Neuinstallieren modifizierter Software erforderlich sind, eine Position, die durch die Kommunikation mit der FSF bestätigt wurde. Der Autor behauptet, dass die Vermischung der zusätzlichen Anforderungen der GPLv3 mit der GPLv2 sowie die Fehlinterpretationen des TiVo-Falls zu einer Verzerrung der Installationsrechte der GPLv2 geführt haben. Er fordert, sich auf die Rechte der Benutzer zu konzentrieren, Software zu reparieren und neu zu installieren, und lehnt die Verzerrung der GPL-Lizenz durch Unternehmen aus Profitgründen ab.