Schnelligkeit, Angst und die Echos von 1910 im 21. Jahrhundert

2025-08-11
Schnelligkeit, Angst und die Echos von 1910 im 21. Jahrhundert

Dieser Artikel erforscht die beunruhigenden Parallelen zwischen den Ängsten des frühen 20. Jahrhunderts, geprägt vom rasanten technologischen Fortschritt (Automobil, Flugzeug, Fahrrad), und den Herausforderungen unserer Zeit. Basierend auf Philipp Bloms „The Vertigo Years“ beschreibt er die weit verbreitete Angst und die mentale Belastung, die aus dem beschleunigten Lebenstempo resultierten, und wie Künstler darauf in ihren Werken reagierten. Von der weit verbreiteten Neurasthenie bis zur Entstehung der abstrakten Kunst argumentiert der Autor, dass die Moderne nicht einfach ein Spiegelbild der Modernität war, sondern eine Reaktion darauf. Der Artikel geht auf die kontrastierenden, aber komplementären Theorien von Max Weber und Sigmund Freud ein und bietet soziologische und psychologische Perspektiven auf die Wurzeln dieser Angst. Letztendlich regt er zur Reflexion über das Verhältnis zwischen technologischem Fortschritt und menschlicher Natur an: Ist technologischer Fortschritt der ultimative Ausdruck unserer Menschlichkeit oder ihre ultimative Bedrohung?

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