Lesevergnügen in den USA um 40% gesunken: Eine Warnung des digitalen Zeitalters?
Eine neue Studie zeigt einen deutlichen Rückgang des täglichen Lesens zum Vergnügen um 40 % bei US-amerikanischen Erwachsenen zwischen 2003 und 2023. Die Forscher betonen, dass es sich nicht um einen kleinen Rückgang handelt, sondern um einen anhaltenden Rückgang von 3 % pro Jahr. Dieser Trend korreliert mit dem zunehmenden Konsum digitaler Medien. Obwohl diejenigen, die noch lesen, etwas länger lesen, ist der Rückgang bei Afroamerikanern, Menschen mit niedrigem Einkommen und Menschen, die außerhalb von Städten leben, stärker ausgeprägt, was die sozioökonomischen Unterschiede hervorhebt. Das Forschungsteam fordert gezielte Strategien, wie z. B. gemeinschaftsorientierte Initiativen, um diesen besorgniserregenden Trend umzukehren.