Die Zukunft der visuellen Programmierung: Jenseits von Knoten und Drähten

2025-09-14
Die Zukunft der visuellen Programmierung: Jenseits von Knoten und Drähten

Dieser Artikel untersucht die Grenzen der visuellen Programmierung und argumentiert, dass sie lange im Knoten-und-Draht-Paradigma gefangen war und das Prinzip „Form folgt Funktion“ vernachlässigt hat. Am Beispiel von CellPond wird gezeigt, dass der Erfolg darin liegt, zuerst die zugrunde liegende Funktion (nur vier Operationen) zu definieren, wobei sich die Form dann natürlich ergibt. Der Autor erläutert weiter die dreifache Bedeutung von „Funktion“: intrinsische Natur, Rationalität und Algebra, und argumentiert, dass sich die visuelle Programmierung auf die Nutzung der Mustererkennung des menschlichen visuellen Kortex zur Modellierung von Problemen konzentrieren sollte, anstatt einfach textbasierte Programmierung zu imitieren. Der Artikel schlägt vor, Probleme als Entitäten und Beziehungen zu modellieren und visuelle Elemente (Farbe, Gruppierung, Bewegung) zu verwenden, um Zustandsänderungen darzustellen, wodurch die Grenzen der bestehenden visuellen Programmierung durchbrochen und leistungsfähigere Programmierwerkzeuge geschaffen werden.

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