Die LLM-Datenkrakerei-Kriege: Ein Urheberrechtskampf und die Gegenoffensive
Die Entwicklung der Art und Weise, wie große Sprachmodelle (LLMs) Trainingsdaten beschaffen, hat zu heftigen Urheberrechtsstreitigkeiten geführt. Anfangs fehlten ethische und rechtliche Erwägungen beim Datenkraken. Mit der Kommerzialisierung von Anwendungen wie ChatGPT wurden Urheberrechtsfragen jedoch immer wichtiger, was dazu führte, dass Autoren und Verlage KI-Unternehmen verklagten. Unternehmen wie OpenAI begannen, Vereinbarungen mit Verlagen zu treffen, um Zugriff auf Daten zu erhalten, aber das Datenkraken ging ungebremst weiter und wurde sogar dreister. Als Reaktion auf diesen Datenmissbrauch führten Cloudflare und andere Unternehmen Anti-Scraping-Tools ein, und der RSL-Standard entstand, der es Websites ermöglicht, Preise für den Datenzugriff festzulegen. Dies markiert eine proaktive Gegenoffensive der Website-Besitzer, und KI-Unternehmen könnten letztendlich gezwungen sein, für Daten zu zahlen, wodurch sich das Datenbeschaffungssystem verändert.