Die Reise eines Ingenieurs mit Forth: Von der Faszination zum Verzicht
Dieser Blogbeitrag beschreibt die Erfahrung eines Ingenieurs beim Lernen und Verwenden der Programmiersprache Forth. Anfangs fasziniert von Forths Kürze und Erweiterbarkeit, tauchte der Autor in den Quellcode von pForth ein und staunte über dessen Fähigkeit zur Selbstmodifikation zur Kompilierzeit. In realen Projekten stellte der Autor jedoch fest, dass Forth besser für numerische Berechnungen geeignet ist und Schwierigkeiten mit Aufgaben wie der Textverarbeitung hatte. Beim Entwurf eines kundenspezifischen eingebetteten Hardwaresystems verwendete der Autor Forth, um den Befehlssatz der CPU des Systems zu entwerfen, fand aber letztendlich C effizienter und gab Forth auf. Der Autor folgert, dass Forth ideal für minimalistische Ingenieure ist, die extreme Effizienz suchen, während er selbst einen pragmatischeren Ansatz bevorzugt und sich für weit verbreitete Sprachen entscheidet.