Untersee-Kabelschäden: Unfälle, kein Sabotage, sagen Beamte
Kürzlich aufgetretene Vorfälle mit durchtrennten Unterseekabeln in Europa, die zunächst Sabotageverdacht gegen Russland aufkommen ließen, sind wahrscheinlich das Ergebnis von Seeunfällen, so US-amerikanische und europäische Geheimdienstmitarbeiter. Untersuchungen zu mehreren Vorfällen in den letzten 18 Monaten, die Schiffe betreffen, die verdächtigt werden, Anker über wichtige Untersee-Energie- und Kommunikationsleitungen geschleppt zu haben, deuten auf unbeabsichtigte Schäden hin. Obwohl einige Anomalien bestehen und Russland eine Geschichte der Kartierung der westlichen Unterseeinfrastruktur hat, deuten die aktuellen Beweise auf das Fehlen absichtlicher Handlungen oder einer russischen Beteiligung hin. Diese Schlussfolgerung steht im Gegensatz zu der Meinung einiger, die glauben, dass die Vorfälle Teil einer breiteren russischen Hybridkriegskampagne waren.