Vereinfachte Tschernobyl-Analyse: Aufdeckung von Konstruktionsfehlern im RBMK-Reaktor

2025-01-24

Dieser Artikel verwendet vereinfachte numerische Modelle, um den Tschernobyl-Unfall zu analysieren. Die Studie zeigt, dass der Unfall eng mit Konstruktionsfehlern im RBMK-Reaktor zusammenhing. Seine große Größe und sein schwacher negativer Leistungsrückkopplungskoeffizient machten die Reaktorleistung schwer zu kontrollieren, selbst mit einem automatischen System, was zu leicht ausgelösten Xenonschwingungen führte. Das Design der Sicherheitsstäbe erhöhte bei Xenonvergiftung in der oberen Hälfte des Kerns anfänglich die Reaktivität des Kerns. Dies führte zu einem starken Druckanstieg, einer starken Schockwelle in den Brennstoffkanälen und der Zerstörung von Druckrohren. Der folgende Druckabfall (Flash-Verdampfung) verschlimmerte den Unfall weiter. Die Studie bewertet auch die bei dem Unfall freigesetzte Spaltungsenergie und diskutiert die Stabilität und Steuerungsstrategien des Reaktors.