Linux-Kernel-Maintainer widersetzen sich Rust: Ein Programmiersprachen-Krieg
Die Integration von Rust in den Linux-Kernel gestaltet sich schwierig. Mehrere Kernel-Maintainer lehnen die Verwendung von Rust entschieden ab und führen erhöhte Komplexität und Risiken durch die Verwendung mehrerer Sprachen an. Jüngste Diskussionen über die Verwendung der DMA-API durch einen Rust-Treiber haben den Konflikt wieder entfacht. Der Kernel-Maintainer Christoph Hellwig hat Rust-Code explizit abgelehnt und argumentiert, dass die Wartung von mehrsprachigen Projekten mühsam ist und Rust-Entwickler die Schnittstelle zu C-Code selbst verwalten sollten. Obwohl das Rust for Linux-Projekt die Integration durch eine Abstraktionsschicht vereinfachen möchte, behauptet Hellwig, dass dies den Wartungsaufwand erhöht. Diese Kontroverse unterstreicht unterschiedliche Standpunkte innerhalb der Linux-Community bezüglich der Wahl von Programmiersprachen und die Herausforderungen bei der Integration neuer Technologien in bestehende große Systeme. Das Endergebnis bleibt abzuwarten, wird aber einen tiefgreifenden Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung von Linux haben.