CIA-Mitarbeiterdatenleck: Eine „Geheimdienstkatastrophe“?

2025-02-10

Die New York Times berichtete, dass die CIA der White House eine unklassifizierte E-Mail mit allen in den letzten zwei Jahren eingestellten Mitarbeitern geschickt hat, um einem Erlass zur Verkleinerung der Bundesbelegschaft nachzukommen. Diese Liste, einschließlich der Vornamen und der Anfangsbuchstaben der Nachnamen von Mitarbeitern in der Probezeit – darunter viele junge Analysten, die sich auf China konzentrieren – wurde von ehemaligen Beamten als „Geheimdienstkatastrophe“ bezeichnet. Sie argumentieren, dass die Informationen, die leicht mit öffentlich zugänglichen Daten kombiniert werden können, diese Mitarbeiter dem Risiko ausländischer Geheimdienste aussetzen. Der Artikel hebt grundlegende Prinzipien der Spionagebekämpfung hervor: den „Mosaik“-Effekt der Kombination scheinbar harmloser Daten und die Annahme, dass alle unklassifizierten Systeme kompromittiert sind. Das Vorgehen der CIA verletzte nicht nur die Klassifizierungsregeln, sondern auch die grundlegende Verpflichtung zum Schutz von Geheimdienstquellen und -methoden.

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