Microsofts Open-Source-PostgreSQL-Erweiterung fordert MongoDB heraus
Die Veröffentlichung eines Open-Source-Erweiterungspakets für PostgreSQL zur Verarbeitung von dokumentenartigen Daten durch Microsoft stellt nicht nur eine Herausforderung für die NoSQL-Dominanz von MongoDB dar, sondern verwischt auch die Grenzen zwischen relationalen und nicht-relationalen Datenbanken. Dieser Schritt eines Unternehmens, das auf proprietärer Software aufgebaut ist, zielt darauf ab, Entwickler mit seinem schlanken Ansatz anzuziehen. Die Erweiterungen pg_documentdb_core und pg_documentdb_api unterstützen BSON und bieten MongoDB-kompatible Befehle. Sie funktionieren mit FerretDB, einer Open-Source-Alternative zu MongoDB. Experten sehen dies als einen Trend, bei dem Dokumentendatenbanken zu Features innerhalb relationaler Systeme werden. MongoDB wies den Schritt zurück, während FerretDB ihn als Chance sieht, eine robustere und kollaborativere Grundlage für MongoDB-Alternativen zu schaffen. Dieser Schritt unterstreicht die sich entwickelnde Landschaft der Datenbanktechnologie und die zunehmende Konvergenz relationaler und NoSQL-Ansätze.