NIH-Haushaltskürzungen: Ein rücksichtsloser Kahlschlag?
Die National Institutes of Health (NIH) haben kürzlich eine Obergrenze von 15 % für indirekte Kosten bei Stipendiaten eingeführt, was zu weitverbreiteter Empörung geführt hat. Dieser Artikel widerlegt die Politik und argumentiert, dass sie keine Beweise liefert und rechtlich fehlerhaft ist. Die Autorin, Leslie Bienen, argumentiert, dass die Verknüpfung von Haushaltskürzungen mit einer Verbesserung der Forschungsqualität unbegründet ist und die Forschung insgesamt beeinträchtigen könnte. Darüber hinaus schadet die Politik unverhältnismäßig stark den Universitäten, insbesondere unterfinanzierten staatlichen Einrichtungen, und gefährdet letztendlich die weltweite Führungsrolle der USA in der biomedizinischen Innovation. Bienen fordert den Kongress auf, die Finanzierungsobergrenzen legal anzupassen und zu verhindern, dass diese „rücksichtslose“ Reform der amerikanischen Forschung irreparablen Schaden zufügt.