Nordkoreas Krypto-Geldwäsche-System: Ein Milliardenproblem
Die Hackerangriffe Nordkoreas haben Milliarden in Kryptowährungen eingebracht, doch die Umwandlung dieses Geldes in Fiat-Währung stellt eine enorme Herausforderung dar. Da sie aufgrund von KYC-Vorschriften keine großen Börsen nutzen können, verlassen sie sich auf ein globales Netzwerk von Over-the-Counter-Brokern, insbesondere in schwach regulierten Regionen wie China. Das enorme Fondsvolumen führt jedoch zu einem erheblichen Engpass, der große Summen an Kryptowährungen in Wallets festhält – ein modernes Äquivalent zu Escobars Bargeldproblem. Obwohl sie Mixer und andere Tools verwenden, um Transaktionen zu verschleiern, steht Nordkorea unter anhaltendem Druck von Ländern wie den USA, die verschiedene Methoden einsetzen, um diese illegalen Gelder zu verfolgen und zu beschlagnahmen. Dazu gehört die Verwendung von Bestimmungen des USA PATRIOT Act, um chinesische Banken vorzuladen – eine Strategie, die erhebliches politisches Kapital erfordert.