Das Jevons-Paradox des Arbeitens: Wie KI uns mehr arbeiten lässt

2025-03-28
Das Jevons-Paradox des Arbeitens: Wie KI uns mehr arbeiten lässt

Der Essay untersucht die unerwartete Konsequenz des durch KI gesteigerten Produktivitätswachstums: Anstatt uns zu befreien, führt es zu einem „Arbeitserholungseffekt“, bei dem die gesteigerte Effizienz paradoxerweise zu mehr Arbeit führt. Dies wird durch Faktoren wie die steigenden Opportunitätskosten von Freizeit, die Schaffung neuer Arbeitskategorien und den verschärften Wettbewerb verursacht. Der Autor argumentiert, dass wir unsere Messgrößen für Fortschritt neu definieren müssen, indem wir uns von einem alleinigen Fokus auf Effizienz zu einer breiteren Betrachtung des menschlichen Wohlergehens verlagern, um einer „Malthus-Falle“ zu entgehen. Beispiele für alternative Metriken sind die Souveränität der Mitarbeiterzeit, Wohlfühlindizes und die Tiefe der Auswirkungen. Letztendlich legt der Artikel nahe, dass in einer KI-gestützten Welt die wirklich knappe Ressource darin besteht zu wissen, was es wert ist, getan zu werden – eine zutiefst persönliche und subjektive Frage.

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