Borges und Simon: Ein interdisziplinäres Gespräch in Buenos Aires 1970
1970 in Buenos Aires trafen sich der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges und der KI-Pionier Herbert A. Simon zu einem faszinierenden interdisziplinären Gespräch. Ihre Unterhaltung, die sich mit freiem Willen versus Determinismus auseinandersetzte, erforschte die Parallelen zwischen menschlichem Verhalten und Computerprogrammen. Borges' scharfsinnige Fragen forderten Simon heraus, die deterministische Natur menschlichen Handelns mit der Bewahrung der individuellen Identität in Einklang zu bringen. Dieser Austausch unterstreicht den Wert interdisziplinären Denkens und bietet eine aktuelle Reflexion über die Herausforderungen, vor denen die Wissenschaft heute steht, wobei die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Geisteswissenschaften und STEM-Fächern betont wird. Das Gespräch regt auch zur Betrachtung der Simulation historischer Persönlichkeiten mithilfe von KI an.