Schwarzes Loch erwacht 300 Millionen Lichtjahre entfernt: Bestehende Theorien werden in Frage gestellt

2025-04-12
Schwarzes Loch erwacht 300 Millionen Lichtjahre entfernt: Bestehende Theorien werden in Frage gestellt

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die Erweckung eines supermassiven Schwarzen Lochs in Echtzeit beobachtet, 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Dieses Schwarze Loch befindet sich im Zentrum der Galaxie SDSS1335+0728 im Sternbild Jungfrau und trägt den Spitznamen „Ansky“. Ende 2019 begann es, intermittierende, helle Energiestöße auszustoßen. Spätere Beobachtungen zeigten regelmäßige Röntgenausbrüche, ein Phänomen, das als quasiperiodische Eruptionen (QPE) bekannt ist. Diese QPEs sind deutlich energiereicher und länger als zuvor beobachtete, was bestehende Theorien über den Lebenszyklus von Schwarzen Löchern in Frage stellt. Die Forscher vermuten, dass die Ausbrüche von Störungen in der Akkretionsscheibe herrühren, die durch nahegelegenes interstellares Gas verursacht werden, anstatt durch den Tod eines Sterns. Diese Entdeckung liefert wertvolle Daten, um die Entwicklung von Schwarzen Löchern besser zu verstehen.

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