KI macht uns zu Klebstoff: Die Angst eines Softwareentwicklers
Der rasante Fortschritt der KI, insbesondere großer Sprachmodelle, verändert die tägliche Arbeit von Softwareentwicklern drastisch. Der Autor, ein Softwareentwickler, stellt fest, dass KI komplexe Bugs schnell beheben und Code refaktorieren kann, was die Effizienz steigert, ihm aber die Freude am Lösen komplexer Probleme und am tiefen Verständnis der Systemarchitektur nimmt. Der Autor prognostiziert, dass KI in den meisten Aufgaben des „tiefen linearen Denkens“ überlegen sein wird, und die Menschen als „Klebstoff“ fungieren werden, der die KI mit der realen Welt verbindet und sich um alltägliche Aufgaben wie die Konfiguration von Cloud-Diensten oder die Verkabelung von Hardware kümmert. Er äußert seine Besorgnis über die Zukunft und befürchtet, dass viele Arbeitsplätze verschwinden werden und selbst neue Möglichkeiten wahrscheinlich repetitive und unbefriedigende „Klebstoff“-Aufgaben umfassen werden.