Transparenz reicht nicht: Das Scheitern von Prop 65 und Datenschutzrichtlinien
Cory Doctorow kritisiert die Ineffektivität von Proposition 65 in Kalifornien und langatmiger Datenschutzrichtlinien und argumentiert, dass bloße „Transparenz“ nicht ausreicht, um die Rechte der Verbraucher zu schützen. Er behauptet, dass anstatt sich darauf zu verlassen, dass Verbraucher das Risiko von Karzinogenen in Produkten selbst einschätzen, strengere Regulierungen Unternehmen dazu zwingen sollten, Risiken zu minimieren. Ebenso sind lange Datenschutzrichtlinien nutzlos; wirklicher Schutz erfordert strengere Datenschutzgesetze, nicht das Verständnis des Benutzers unverständlicher Begriffe. Anhand der humorvollen Datenschutzrichtlinie seines Blogs als Beispiel, verspottet er die Absurdität des aktuellen Systems und fordert strengere Regulierungsmaßnahmen, wie die Übernahme der von Mark Lemley von Stanford vorgeschlagenen „Standardregeln“, um Verbraucher zu schützen.