Millionen von CT-Scans im Zusammenhang mit erhöhtem Krebsrisiko
Eine neue Studie der UCSF zeigt, dass CT-Scans für bis zu 5 % aller jährlichen Krebsfälle verantwortlich sein könnten. Die Studie, die in JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, schätzt, dass die 93 Millionen CT-Scans, die 2023 in den USA durchgeführt wurden, zu fast 103.000 Krebsfällen führen könnten – drei- bis viermal mehr als frühere Schätzungen. Säuglinge und Kinder tragen das größte Risiko, aber auch Erwachsene sind aufgrund der höheren Häufigkeit von Scans gefährdet. Die Forscher fordern eine Reduzierung der Anzahl und der Dosis von CT-Scans, um dieses erhebliche Gesundheitsproblem zu mindern. Obwohl CT-Scans für die Diagnose unschätzbar sind, ist die von ihnen emittierte ionisierende Strahlung ein bekanntes Karzinogen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenderen informierten Einwilligung und einer Reduzierung des übermäßigen Gebrauchs von CT-Scans.