Formalisierung von maschinellem Stricken: Auf dem Weg zu optimierenden Compilern mittels Kategorientheorie
Dieser Blogbeitrag untersucht die überraschende Verbindung zwischen maschinellem Stricken und theoretischer Informatik. Der Autor befasst sich mit dem Problem, präzise Semantiken für maschinelle Strickprogramme zu definieren, wobei er die Herausforderung der Garnkreuzungen und deren Auswirkungen auf die Kommutativität von Programmen hervorhebt. Mittels algebraischer Topologie und der Theorie der geflochtenen monoidalen Kategorien wird ein polynomieller Algorithmus zur Programmkanonisierung entwickelt. Dies ermöglicht die Compileroptimierung und eröffnet Möglichkeiten für ausgefeiltere Analysen und Designs von maschinellen Stricksprachen. Die Arbeit verbindet Programmiersprachen, Topologie, Kategorientheorie und deutet sogar Verbindungen zur Quanteninformatik an.