Das Seymour Cray-Zeitalter: Ein Rückblick auf die Anfänge des Supercomputings

2025-06-12

In "The Seymour Cray Era of Supercomputers: From Fast Machines to Fast Codes" zeichnen Boelie Elzen und Donald MacKenzie die etwa drei Jahrzehnte lange Herrschaft von Seymour Cray in der Welt des Supercomputings nach. Das Buch beschreibt detailliert die Entwicklung wichtiger Supercomputermodelle, die damit verbundenen technischen Entscheidungen und Kompromisse und die sich verändernde Marklandschaft, die in der Übernahme von Cray durch SGI und dem Übergang zu massiv paralleler Verarbeitung gipfelt. Es hebt die anfängliche Divergenz zwischen Geschäfts- und wissenschaftlichem Rechnen hervor und zeigt die Herausforderung von Cray an die Dominanz von IBM mit dem CDC 6600. Die Erzählung untersucht technologische Risiken, die entscheidende Rolle der Softwareunterstützung und die vielfältigen Anwendungen von Supercomputern in verschiedenen Branchen. Obwohl es an persönlichen Anekdoten und ästhetischen Überlegungen mangelt, bietet das Buch wertvolle Einblicke in die Geschichte des wissenschaftlichen Rechnens, der Computerarchitektur und von Geschäftsstrategien mit hohem Wert und geringem Volumen.

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Technologie

MacPaint-Quellcode: Ein tiefer Einblick in eine 128-KB-Malrevolution

2025-04-05

Dieser Artikel untersucht den Quellcode von MacPaint, einem bahnbrechenden Malprogramm, das 1984 zusammen mit dem ursprünglichen Macintosh veröffentlicht wurde. Es revolutionierte die persönliche Informatik durch die Einführung intuitiver mausgesteuerter Steuerelemente und innovativer Funktionen. Die Analyse umfasst die Algorithmen von MacPaint, die Codearchitektur und die Leistungsoptimierungen und hebt intelligente Techniken hervor, die die Eigenschaften der 68k-Plattform nutzen, wie z. B. effizientes Puffermanagement und einen Seed-Fill-Algorithmus. Der Artikel untersucht auch die Auswirkungen von MacPaint auf die digitale Grafik und die Wettbewerbslandschaft, in der es existierte.

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Programmierung von Lewis Carrolls *Memoria Technica*

2024-12-27

Dieser Artikel untersucht Lewis Carrolls *Memoria Technica*, eine Chiffre, die er entwickelte, um sich Zahlen besser merken zu können. Die Chiffre ordnet Konsonanten Ziffern zu und ignoriert Vokale und Satzzeichen. Der Artikel beschreibt die Funktionsweise der Chiffre, stellt Online-Tools zum Codieren und Decodieren vor und diskutiert deren potenziellen Einsatz in der Steganografie. Die Autoren beschreiben detailliert ihre Implementierung in TypeScript und heben Optimierungen für die Effizienz hervor. Beispiele veranschaulichen das Codieren und Decodieren, und der Artikel analysiert die Stärken und Schwächen der Chiffre als steganografische Technik, einschließlich einer möglichen Schwachstelle im Zusammenhang mit Diskrepanzen in der Häufigkeit von Buchstaben und Ziffern.

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Entwicklung Steganografie