Zusammenbruch des spanischen Stromnetzes: Ein Albtraum erneuerbarer Energien?
Am 28. April 2025 erlebte Spanien einen großflächigen Stromausfall. Der Vorfall ereignete sich während einer Zeit hoher Solarenergieproduktion (über 50 %), wobei Atomkraftwerke aufgrund niedriger Strompreise mit reduzierter Kapazität arbeiteten. Die Ursache ist noch unklar, aber erste Untersuchungen deuten auf eine mögliche Kombination aus massenhaften Abschaltungen von Photovoltaikanlagen, Netzsynchronisierungsproblemen und einem Mangel an stabiler Grundlast hin. Das Ereignis unterstreicht die Risiken einer übermäßigen Abhängigkeit von erneuerbaren Energien, der Vernachlässigung der Netzstabilität und der politischen Einflussnahme auf die Energiepolitik. Experten fordern eine bessere Netzverwaltung, eine erhöhte Interkonnektivität und eine Entpolitisierung der energiepolitischen Entscheidungsfindung.