OpenAIs Stargate-Rechenzentrumsprojekt verzögert sich aufgrund von Zollunsicherheit und Marktvolatilität
Das ehrgeizige Stargate-Rechenzentrumsprojekt von OpenAI leidet unter Verzögerungen aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit durch Zölle und steigender Marktvolatilität. Günstigere KI-Dienste haben Banken, Private-Equity-Firmen und Vermögensverwalter zögerlich gemacht, in das Projekt zu investieren, das bis zu 500 Millionen US-Dollar für KI-Infrastruktur einwerben will. SoftBank, anfänglich ein wichtiger Unterstützer, hat noch keine Finanzierungspläne abgeschlossen oder detaillierte Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Zölle dürften die Baukosten von Rechenzentren erheblich erhöhen, wobei Schätzungen einen Anstieg der Gesamtkosten um 5 bis 15 % aufgrund höherer Preise für Serverracks, Kühlsysteme und andere Komponenten nahelegen. Ein weiterer erschwerender Faktor ist die wachsende Besorgnis über Überkapazitäten, da Technologieriesen wie Microsoft und Amazon ihre Rechenzentrumsstrategien anpassen und möglicherweise Bauprojekte reduzieren.