US-Einwanderungspolitik treibt internationale Konferenzen ins Ausland
Mehrere akademische und wissenschaftliche Konferenzen in den Vereinigten Staaten wurden verschoben, abgesagt oder an andere Orte verlegt, da die Veranstalter auf die wachsenden Bedenken von Forschern aus dem Ausland hinsichtlich der strengeren Einwanderungspolitik des Landes reagieren. Die Verschärfung der Visabestimmungen und der Grenzkontrolle sowie andere von der Trump-Administration eingeführte Politiken schrecken internationale Wissenschaftler davon ab, an Veranstaltungen auf US-amerikanischem Boden teilzunehmen. Als Reaktion darauf verlegen sie die Konferenzen in Länder wie Kanada, um die Teilnehmerzahl zu erhöhen. Dieser Trend könnte, falls er sich als weit verbreitet erweist, sowohl US-amerikanische Wissenschaftler als auch Städte oder Veranstaltungsorte, die regelmäßig Konferenzen ausrichten, betreffen. Es ist ein Zeichen für eine mögliche Deglobalisierung in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.