Das fehlende Magnetfeld des Mondes: Durch einen uralten Einschlag gelöst?

2025-05-29
Das fehlende Magnetfeld des Mondes: Durch einen uralten Einschlag gelöst?

Mondgesteine zeigen Anzeichen eines starken Magnetfelds, doch der Mond selbst besitzt kein eigenes Magnetfeld – ein Rätsel, das Wissenschaftler seit Jahrzehnten beschäftigt. Forscher des MIT schlagen eine neue Theorie vor: Ein großer Einschlag erzeugte eine Plasmakwolke, die das schwache Eigenmagnetfeld des Mondes, insbesondere auf der Rückseite, vorübergehend verstärkte. Die Schockwelle des Einschlags „erschütterte“ zusätzlich die Elektronen in den Gesteinen und ließ sie dieses kurzzeitige starke Magnetfeld aufzeichnen. Dies erklärt die stark magnetisierten Gesteine auf der Rückseite und sagt die Möglichkeit voraus, Anzeichen eines Einschlags und starken Magnetismus in der Nähe des Mond-Südpols zu finden – eine überprüfbare Hypothese für zukünftige Missionen.