Atmosphärisches Gedächtnis: Der Ein-/Ausschalter des Monsunregens

2025-05-30
Atmosphärisches Gedächtnis: Der Ein-/Ausschalter des Monsunregens

Eine bahnbrechende Studie enthüllt, dass die Atmosphäre einen „Gedächtniseffekt“ besitzt, Feuchtigkeit speichert und den Monsunregen zwischen zwei stabilen Zuständen umschaltet: „trocken“ und „nass“. Dies erklärt das saisonale Muster des Monsunregen – im Frühling ein- und im Herbst ausschaltet – als mehr als nur eine direkte Reaktion auf Veränderungen der Sonnenstrahlung. Der Schlüssel ist die Ansammlung von atmosphärischem Wasserdampf; oberhalb einer bestimmten Schwelle setzt der Monsun ein; darunter schaltet er sich ab. Die Störung dieses Mechanismus könnte verheerende Folgen für Milliarden von Menschen haben, die vom Monsunregen abhängig sind, und unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Prognose- und Frühwarnsysteme.