Justizministerium unterstützt Internetanbieter in Urheberrechtsstreit
Das US-Justizministerium hat sich in einem Urheberrechtsstreit auf die Seite von Frontier Communications gestellt, der von Plattenfirmen angestrengt wurde. Die Kläger warfen Frontier vor, die Accounts zahlreicher Wiederholungstäter nicht gekündigt zu haben. Das Justizministerium argumentierte, dass die Haftung von Internetanbietern für Urheberrechtsverletzungen durch ihre Nutzer diese dazu anregen könnte, Accounts wahllos zu kündigen, um Haftungen zu vermeiden, was unschuldige Nutzer schädigen könnte. Frontier verteidigte sein Vorgehen und erklärte, viele gemeldete Accounts gekündigt und selbst keine Urheberrechte verletzt zu haben. Der Fall verdeutlicht den komplexen Rechtsstreit zwischen Urheberrechtsinhabern, Internetanbietern und Nutzern über die Verantwortung für Urheberrechtsverletzungen im Internet.