Infomaniak unterstützt die Überwachung durch die Schweizer Regierung und sorgt für Empörung

2025-06-06
Infomaniak unterstützt die Überwachung durch die Schweizer Regierung und sorgt für Empörung

Der Schweizer Internetdienstanbieter Infomaniak hat öffentlich eine umstrittene Schweizer Regierungsvorlage unterstützt, die die verpflichtende Erfassung von Benutzerdaten vorsieht. Der Vorschlag fordert die verpflichtende Aufbewahrung von Metadaten, verbietet die Online-Anonymität und ermöglicht es der Regierung, ohne richterlichen Beschluss auf Benutzerdaten zuzugreifen. Während Infomaniak behauptet, dies diene der Verbrechensbekämpfung, argumentieren Kritiker, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre handelt, der Infomaniak's selbsterklärte ethische Haltung und sein Engagement für die Benutzersicherheit direkt widerspricht. Im Gegensatz dazu lehnen Unternehmen wie Proton den Vorschlag aktiv ab und drohen sogar mit dem Verlassen der Schweiz, falls er verabschiedet wird. Dieser Vorfall verdeutlicht die Bedenken hinsichtlich des Online-Datenschutzes und der Datensicherheit und fordert Benutzer auf, ihre Dienstanbieter sorgfältig auszuwählen.

Technologie