Das überraschend ungleiche Ergebnis der zufälligen Vermögensverteilung
Ein einfaches Experiment: 100 Personen, jeder mit 100 $, verteilen ihr Geld in jeder Runde zufällig neu. Was erwarten Sie? Keine gleichmäßige Verteilung! Simulationen zeigen, dass Vermögensungleichheit schnell entsteht und anhält. Warum erzeugt dieser scheinbar faire und zufällige Prozess Gewinner und Verlierer? Der Artikel untersucht dies eingehend und analysiert das Phänomen aus der Sicht der Graphentheorie und der Wahrscheinlichkeitstheorie, wobei Parallelen zur Boltzmann-Verteilung in der Physik gezogen werden. Es stellt sich heraus, dass selbst geringe Zufälligkeit zu einer extremen Vermögenskonzentration führt, wobei einige wenige den Großteil des Vermögens besitzen, während viele fast nichts haben. Dies ist kein Zufall, sondern eine inhärente Systemeigenschaft.