Netflix' Unified Data Architecture: Einmal modellieren, überall repräsentieren
Das explosionsartige Wachstum des Netflix-Content-Angebots – Filme, Serien, Spiele, Live-Events, Werbung – hat ein komplexes Netz an unterstützenden Systemen geschaffen. Um die Probleme mit duplizierten Modellen, inkonsistenter Terminologie und Datenqualität zu lösen, hat Netflix die Unified Data Architecture (UDA) entwickelt. UDA ist ein Wissensgraph, der es Teams ermöglicht, Modelle einmal zu definieren und diese konsistent in allen Systemen wiederzuverwenden. Mit Hilfe eines internen Metamodells namens Upper übersetzt UDA Domänenmodelle in verschiedene technische Datenstrukturen (GraphQL, Avro, SQL usw.) und automatisiert den Datenverschiebung und -transformation zwischen Containern. Dies steigert die Effizienz und Datenkonsistenz. Zwei Produktionssysteme, Primary Data Management (PDM) und Sphere, zeigen die Leistungsfähigkeit von UDA, indem sie autoritative Referenzdaten verwalten und Self-Service-Betriebsberichte erstellen.