JPMorgan will Fintechs Hunderte Millionen Dollar für den Zugriff auf Kundendaten berechnen
JPMorgan Chase wird Fintech-Unternehmen bald Hunderte Millionen Dollar für den Zugriff auf die Bankdaten ihrer Kunden berechnen. Dieser Schritt bedroht die Geschäftsmodelle der Branche. Viele Fintechs sind auf den kostenlosen Zugriff auf diese Daten angewiesen. Die neuen Gebühren könnten sie zwingen, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und die Kosten möglicherweise an die Verbraucher weiterzugeben, was einkommensschwache Kunden überproportional stark trifft. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Unsicherheit über eine Open-Banking-Verordnung aus der Biden-Ära, die den kostenlosen Datenaustausch vorschreibt, deren Zukunft aber nach einer Klage und Intervention des CFPB aus der Trump-Ära ungewiss ist. JPMorgan-CEO Jamie Dimon argumentiert, dass Dritte für den Zugriff bezahlen und die Nutzung eingeschränkt werden sollte. Kritiker sehen darin einen Versuch, Innovation und Wettbewerb zu behindern.