Anthropics Urheberrechtsvergleich über 1,5 Milliarden Dollar steht unter gerichtlicher Beobachtung

2025-09-10
Anthropics Urheberrechtsvergleich über 1,5 Milliarden Dollar steht unter gerichtlicher Beobachtung

Ein Bundesrichter, der den vorgeschlagenen Vergleich über 1,5 Milliarden Dollar zu Urheberrechten von Anthropic überwacht, äußert Bedenken hinsichtlich möglicher Hinterzimmerdeals, die Autoren benachteiligen. Richter Alsup hat die Genehmigung verschoben und verweist auf unzureichende Informationen zum Anspruchsprozess und Bedenken hinsichtlich des großen Anwaltsteams. Er forderte eine detaillierte Liste der Werke, klarere Benachrichtigungsverfahren für die Mitglieder der Sammelklage und ein überarbeitetes Anspruchverfahren, um sicherzustellen, dass nur Urheberrechtsinhaber sich anmelden. Dieser wegweisende Fall zum Urheberrecht von KI, einer der ersten seiner Art, ist trotz des erheblichen Vergleichsbetrags mit Unsicherheit konfrontiert.

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Technologie massiver Vergleich

Anthropic regelt massive Urheberrechtsklage nach existentieller Bedrohung

2025-08-27
Anthropic regelt massive Urheberrechtsklage nach existentieller Bedrohung

Das KI-Unternehmen Anthropic hat eine massive Urheberrechtsklage beigelegt, die sich aus der Verwendung von Millionen von Raubkopien von Büchern zum Trainieren seiner großen Sprachmodelle ergab. Angesichts potenzieller Schäden in Höhe von über hundert Milliarden Dollar, nachdem ein Richter die Zulassung der Sammelklage genehmigt hatte, gab Anthropic dem immensen finanziellen Druck nach. Die Einigung unterstreicht die erheblichen Herausforderungen, die die derzeitigen Urheberrechtsgesetze darstellen, und die potenziell abschreckende Wirkung auf die KI-Innovation, was eine Debatte über notwendige Rechtsreformen im Zeitalter der KI auslöst.

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Technologie

JPMorgan will Fintechs Hunderte Millionen Dollar für den Zugriff auf Kundendaten berechnen

2025-07-12
JPMorgan will Fintechs Hunderte Millionen Dollar für den Zugriff auf Kundendaten berechnen

JPMorgan Chase wird Fintech-Unternehmen bald Hunderte Millionen Dollar für den Zugriff auf die Bankdaten ihrer Kunden berechnen. Dieser Schritt bedroht die Geschäftsmodelle der Branche. Viele Fintechs sind auf den kostenlosen Zugriff auf diese Daten angewiesen. Die neuen Gebühren könnten sie zwingen, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und die Kosten möglicherweise an die Verbraucher weiterzugeben, was einkommensschwache Kunden überproportional stark trifft. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Unsicherheit über eine Open-Banking-Verordnung aus der Biden-Ära, die den kostenlosen Datenaustausch vorschreibt, deren Zukunft aber nach einer Klage und Intervention des CFPB aus der Trump-Ära ungewiss ist. JPMorgan-CEO Jamie Dimon argumentiert, dass Dritte für den Zugriff bezahlen und die Nutzung eingeschränkt werden sollte. Kritiker sehen darin einen Versuch, Innovation und Wettbewerb zu behindern.

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Technologie Datenfreigabe

Meta gewinnt Urheberrechtsstreit: Strategischer, nicht rechtlicher Sieg

2025-06-26
Meta gewinnt Urheberrechtsstreit: Strategischer, nicht rechtlicher Sieg

Meta Platforms Inc. entging einem wegweisenden Urheberrechtsprozess von Autoren, die behaupteten, dass Metas generatives KI-Modell Llama Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher ohne Erlaubnis zum Training verwendet habe. Ein Bundesrichter in San Francisco entschied, dass Metas Vorgehen unter die Fair-Use-Regelung fällt, warnte aber, dass dies auf die ineffektive Prozessführung der Kläger zurückzuführen sei. Das Urteil bestätigt nicht, dass Metas Verwendung urheberrechtlich geschützter Materialien für das KI-Training allgemein legal ist.

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